Wie Guru lehren: Spiriuelle Buchhaltung

Gurus lehren oft auf eigenartige Weise. Sie fordern ihre Schüler immer wieder neu heraus. Manches was sie tun, ist nur als Lektion an ihre Yoga-Schüler zu verstehen. In unterem Video spricht Shanmuga darüber, wie er von seinem Lehrer Buchführung gelernt hat. Er hat darüber gelernt, wie wichtig es ist, auf Details zu achten, voll engagiert zu sein. Karma Yoga heißt eben nicht, einfach nur verhaftungslos zu sein. Viele Yoga Aspiranten verwechseln Karma Yoga mit Trägheit: Mach das, was einfach geht, und lass dann los. Nein, Karma Yoga heißt zunächst: Mit großer Achtsamkeit und Engagement das zu tun, was zu tun ist.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=nk9qIMpivqE[/youtube]

Leela Mata erzählt über ihren Guru

Leela Mata erzählt in unterem Yoga-Video einige Geschichten über ihren Guru, Swami Vishnu-devananda  (1927-1993). Dieser Yoga-Meister hat sich zu jedem Schüler etwas anders verhalten. Leela mata erzählt hier einige zum Teil auch recht lustige Geschichten. Ihre tiefe Hingabe zu ihrem Meister und Dankbarkeit dafür, was sie gelernt hat, wird sehr greifbar.

Schaue dir also unteres Yoga-Video an – lass dich davon inspirieren und berühren:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=TQljHrMPwcg[/youtube]

Dieses Video ist eine Aufnahme aus einem Samstag-Abend-Satsang bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Guru und Schüler – Anekdoten, Geschichten und Einsichten

Um zu erfahren, was ein Guru ist und wofür ein Guru hilfreich sein kann, sind Anekdoten vermutlich das beste Mittel. Wenn die Schüler von ihrem Meister erzählen, wird klar, wie spirituelles Wissen vermittelt wird. Yoga ist eben nicht einfach nur Praktizieren von Übungen oder intellektuelle Einsicht. Yoga muss wirklich gelebt werden, einen tief ergreifen, das Bewusstsein transformieren bzw. das wirkliche Bewusstsein durchschimmern lassen.

In unterem Yoga-Video erzählt Sukadev einige Anekdoten über seinen Guru, Swami Vishnu-devananda. Lass dich inspirieren:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=CRw9Foyp2hk[/youtube]

Dies ist eine Aufnahme eines Samstag-Abend-Satsangs bei Yoga Vidya Bad Meinberg

Das Flugzeug und das Vogelnest – Eine Anekdote über den Guru

Gurus lehren auf verschiedene Weise. Verhaftungslosigkeit ist wichtig, aber auch Achtsamkeit auf die kleinen Details. Und nicht immer weiß man vorher, warum ein Guru lehrt, was er lehrt. Ein gewisses Vertrauen ist hilfreich – und das Bewusstsein, dass ein Lehrer oft mehr weiß, als man selbst.

In unterem Video spricht Swami Atma über eine Geschichte, die Swami Vishnu-devananda (1927-1993) gerne erzählt hat. Nämlich was er von einem Fluglehrer gelernt hat: Manchmal muss man Dinge annehmen, deren Sinn man nicht sofort versteht – das kann einen retten.

Hier also das Yoga-Video mit der Anekdote vom Flugzeug und dem Vogelnest:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=f7IEdIHMwog[/youtube]

Dieses Video ist eine Aufnahme aus einem Samstag-Abend-Satsang bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Begegnung mit dem Guru – zwei westliche Yoga-Meister erzählen

Es ist immer wieder interessant zu hören, wie Aspiranten zu ihrem Yoga-Meister, zu ihrem Guru, gefunden haben. Da werden die spirituellen Prinzipien besonders spürbar. Manchmal spürt man die Gegenwart des Lehrers, wenn die Schüler über ihren Lehrer sprechen. Die Hingabe ist oft ansteckend – das eigene Herz öffnet sich.

In unterem Yoga-Video sprechen Narayani und Madhana über ihre Begegnung mit ihrem Guru, Swami Vishnu-devananda. Narayani wohnt in London, stammt aus Irland, lebte viele Jahre in Amerika, insbesondere in New York.

Madhana Mohan stammt aus Vigo, Galizien, Spanien. Er leitet das Sananda Yoga Center dort.

Beide haben viele Jahre bei Swami Vishnu-devananda (1997-1993) gelebt und von ihm gelernt.

Hier also jetzt das Video:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=9Mlkk9LaOh[/youtube]

Der Guru als Überbringer des Lichtes

Ein weiteres Yoga-Video: Sukadev, Gründer und Leiter von Yoga Vidya, spricht über den Guru als Überbringer des Lichtes. Guru heißt ja wörtlich „derjenige, der den Schleier der Dunkelheit lüftet“ – letztlich derjenige, der das Licht bringt. Das ist mindestens eine der vielen Bedeutungen des Wortes Guru.

Unterer Vortrag ist recht kurz. Er ist eine Interpretation des Liedes „Jyota se Jyto Jagavo – Sadguru Jyota Se Jyota Jagave“. Dieser Vortrag ist eine Aufnahme aus dem Morgen-Satsang bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Hier also das Video:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=1oZq-eCuWmw[/youtube]

Was Swami Satyananda von Swami Sivananda gelernt hat

Swami Satyananda-mit-segnender-handSwami Satyananda, Begründer der Bihar School of Yoga, Begründer des Satyananda Yoga Systems, Inspiration der Satyananda Yoga Zentren, war einer der großen Yoga Meister des 20. Jahrhunderts. Swami Satyananda ist Autor von über 80 Büchern, darunter das Buch „Asana Pranayama Mudra Bandha“, eines der am meisten genutzten Yoga Handbücher bis heute. Swami Satyananda war einer bekanntesten Schüler von Swami Sivananda. Swami Satyananda wurde am 24.12. 1923 in Almora in Uttaranchal an den Fußbergen des Himalaya geboren. Swami Satyananda verließ dieses irdische Leben am 5. Dezember 2009 in Rikhiapeeth, Jharkhand.

Die Jugend von Swami Satyananda

Swami Satyananda wurde geboren in eine Familie von Bauern und Landbesitzern (Zamindars). Er genoss eine klassische Erziehung und studierte Sanskrit, die Veden und die Upanishaden. Schon im Alter von sechs Jahren hatte Swami Satyananda seinee rsten spirituellen Erfahrungen. Swami Satyananda verließ das Bewusstsein des physischen Körpers und sah sich selbst von oben. Viele Heilige und Sadhus gaben Swami Satyananda seinen Segen. Die bekanntesten Meister, die er als Kind und Jugendliche traf, waren Ananada Mayi Ma und Sukhman Giri, ein Tantra Meister der Bhairavi Tradition, der ihm Shaktipat gab, also Swami Satyanandas Kundalini erweckte und ihn dazu ermunterte einen Guru zu suchen und zu finden.

Swami Satyananda und sein Guru, Swami Sivananda

Im Alter von 18 Jahren verließ Swami Satyananda sein zuhause um seinen spirituellen Meister zu suchen. Schon ein Jahr später, 1943, fand er seinen Guru in Swami Sivananda und lebte 12 Jahre lang in dessen Ashram. Swami Sivananda gab ihm auch seinen Namen, nämlich Swami Satyananda Saraswati und weihte ihn ein als Paramahamsa Sannyasin des Saraswati Zweigs des Dashanami Ordens in der Tradition von Shankaracharya. Swami Satyananda diente seinem Meister 12 Jahre lang in verschiedenen Abteilungen des Ashrams. 1956 wurde er von Swami Sivananda bzw. dessen älteren Schülern gebeten, den Ashram zu verlassen, ähnlich wie Swami Nityananda. Swami Satyananda, Swami Nityananda und Swami Vishnu-devananda waren eine Generation von Schülern, die etwa zur gleichen Zeit in den Sivananda Ashram kamen und ihn auch wieder verließen, noch zu Lebzeiten ihres Gurus. Alle drei wurden sehr aktiv. Swami Vishnu-devananda gründete die Sivananda Yoga Vedanta Zentren, Swami Nityananda die Sivananda Vidya Bhavan – und Swami Satyananda die Bihar School of Yoga.

Swami Satyananda und die Bihar School of Yoga

1956 begann Swami Satyananda sein Wandermönchsleben als Parivrajaka, Wandermönch. Er ging von Ort zu Ort, reiste durch Afghanistan, Nepal, Burma, ganz Indien und Sri Lanka. In dieser Zeit praktizierte Swami Satyananda immer wieder intensiv – und saugte die Lehren vieler anderer Meister auf. Nach dem Mahasamadhi von Swami Sivananda, 1963, ließ er sich nieder in Munger, im indischen Bundesstaat Bihar. Swami Satyananda gründete dort die Bihar School of Yoga sowie die International Yoga Fellowship.

Swami Satyanandas Weltreisen

Seit Mitte der 60er Jahre reiste Swami Satyananda durch die ganze Welt. Insbesondere in Europa, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur und Kolumbien entstanden Satyananda Yoga Zentren. Swami Satyananda schrieb viele Bücher – manche schrieb er selbst, manche entstanden aus Mitschriften seiner Vorträge.

Die zweite Entsagung Swami Satyanandas

1983 – 1988 übergab Swami Satyananda die Leitung der Bihar School of Yoga an seinen Nachfolger, Swami Niranjananda Saraswati. 1988 verließ er endgültig Munger, wanderte wieder ein paar Monate durch Nordindien. 1989 ließ er sich nieder in Rikhia, Deoghar, Jharkhand, um in Einsamkeit zu praktizieren. Swami Satyananda probierte verschiedene Veda Sadhanas aus, wie Panchagni Tapas. Swami Satyananda vollführte auch ein 12 Jahre dauerndes Rajasuya Yajna, und zwar von 1995-2007. Swami Satyananda nahm immer mehr Zuflucht zum göttlichen Namen, zu Kirtan und Japa. Er engagierte sich im uneigennützigen Dienst und gründete einen gemeinnützigen Verein, der sich um die Bedürfnisse der örtlichen Bevölkerung kümmerte. Schließlich übergab er all seine spirituelle Kraft an Swami Niranjananda in einem großen Ritual und verließ am 5.12.2009 seinen Körper, erreichte Mahasamadhi.

Die Lehren von Swami Satyananda

Swami Satyananda lehrte den „Integral Yoga“, den er von seinem Guru, Swami Sivananda, gelernt hatte, integrierte aber viele Elemente, die er von seinen anderen Meistern, insbesondere den Tantra Gurus, gelernt hatte. Er entwickelte seinen eigenen Stil von Kriya Yoga, Kundalini Yoga und Hatha Yoga, um die alten Lehren dem modernen Menschen zugänglich zu machen. Insbesondere in seinen Büchern über diese Themen hat Swami Satyananda seine Tantra Lehren für den heutigen Aspiranten festgehalten. Seine Tantra Meditationen sind bis heute ein Juwel für jeden ernsthaften spirituellen Aspiranten.

Für die „große Masse“ lehrte Swami Satyananda Yoga Nidra und die Pavana Muktasanas. Yoga Nidra ist eine Form der Tiefenentspannung. Die Pavana Muktasana eine Serie von einfach zu praktizierenden Gelenkübungen.

Auch die Asanas und Pranayamas in der Satyananda Tradition sind einfach zu praktizieren. Nur wenn es an die Mudras, Bandhas, die Tantra Meditationen und den Kriya Yoga geht, wird die Praxis komplexer und ist dem fortgeschrittenen Aspiranten vorbehalten.

Dem spirituellen Aspiranten, der sich nicht auf die komplexen Kriyas einlassen wolle, empfahl Swami Satyananda Mantra Yoga: Japa und Kirtan – also Mantra Meditation und spirituelles Singen.

Dr. Nalini Sahay über Swami Satyananda

Dr. Nalini Sahay ist eine direkte Schülerin von Swami Satyananda. Viele Jahre verbrachte sie in der Nähe seiner Ashrams, begleitete ihn auf Reisen, lebte auch immer wieder für ein paar Jahre in Swami Satyanandas Ashrams. Dr. Nalini Sahay kommt regelmäßig in die Yoga Vidya Zentren und Ashrams in Deutschland und integriert so Swami Satyanandas Lehren in das Yoga Vidya System. Hier eine Video eines Vortrags über Swami Satyananda von Dr. Nalini Sahay, den sie im Yoga Vidya Ashram Bad Meinberg gegeben hat.

Dr. Nalini Sahay spricht darüber, wie ihr Guru Swami Satyananda von seinem Guru Swami Sivananda gelernt hat. Es ist oft besonders inspirierend, wenn eine indische Yogalehrerin über ihren Guru spricht – da spricht so viel Liebe und Respekt. Schaue dir das selbst an:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=WUbFY3P7vAU[/youtube]

 

Mit diesem Video haben wir mit einer Serie von Videos gebonnen zum Thema Guru. Die letzten Video Blog Einträge waren ja zum Thema Karma Yoga. Dieser Blog hat drei Haupt-Themen: Karma, Guru und Chakra.

Leela Mata spricht über Karma

Leela Mata spricht in unterem Video über Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung. Leela Mata ist eine Yoga-Meisterin indischen Ursprungs: Ihre Familie ist vor einigen Generationen von Indien nach British Guayana ausgewandert. Sie selbst ist zusammen mit ihrem damaligen Ehemann, Hari, erst auf die Bahamas, später in die USA ausgewandert. Sie wurden Schüler von Swami Vishnudevananda (1927-1993), eines Schülers des indischen Guru Swami Sivananda. Seit ihrer Scheidung von Yogi Hari ist Leela Mata als eigenständige Yoga Meisterin unterwegs. Sie hat ihren eigenen Ashram in Pennsylvania, nämlich „Peaceful Valley Ashram“ begründet, unterrichtet in den Yoga Vidya Ashrams und Zentren sowie in einigen anderen Yoga Zentren.

Hier also jetzt das Video zum Thema Karma:

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=leTt2tjr2tc[/youtube]

Neuer Blog zu den Themen Karma, Chakra, Guru – zu allem, was wichtig ist

Willkommen auf dem neuen Karma, Chakra, Guru Blog. Hier erfährst du über die essentiellen Dinge im Leben. Was genau? Das muss ich mir noch überlegen 🙂

Jetzt ist jedenfalls der Anfang gemacht. Es muss nur noch weiter gehen. Bis bald und om Shanti

Dein Karma-Yogi 🙂