Kraft und Inspiration von Meistern/innen

3eMir ist zum einen aufgefallen, wenn der Swami Vishnu mit irgendjemandem zu tun hatte, irgendwie, der hatte schon auch etwas. Der Swami Vishnu war auch jemand, der gerne noch mit Menschen gesprochen hat. Also, ich habe ihn erlebt, wie er zum Taxifahrer gesprochen hatte, dem es irgendwo nicht so gut ging. Er hat sich mit ihm unterhalten und zum Schluss hat der Taxifahrer über beide Ohren gestrahlt. Ich war einmal mit dem Steuerberater vom Swami Vishnu dort, der hat so erzählt: „Wir haben beide angefangen 1957/58, ich war frisch von einem anderen Steuerberatungsunternehmen, habe mich selbstständig gemacht, Einmannunternehmen. Swami Vishnu hat gerade das Zentrum in Montreal aufgemacht und jetzt hat Swami Vishnu eine internationale Organisation und meine Steuerberatungsfirma – heute würde man sagen, Wirtschaftsberatungsfirma – mit mehreren Tausend Angestellten, international tätig.“ Und er hat gesagt, so seinen Erfolg zieht er auch darauf zurück, dass er mit Swami Vishnu zusammengearbeitet hatte. Von der ganzen Spiritualität könnte er nicht viel dazu sagen, hätte er nie die Zeit und das Interesse gehabt, sich damit zu beschäftigen. Aber mit Swami Vishnu zusammen zu sein, das war immer eine Herausforderung. Und es war immer etwas, wo er neue Kraft bekommen hat und neue Inspiration. Und ihm sei auch aufgefallen, der Swami Vishnu hätte ja durchaus einige Gerichtsprozesse geführt, die gegnerischen Anwälte sind meistens danach irgendwo, haben dann Reputation gewonnen und die haben zum Teil auch eigene größere Rechtsfirmen. Das wäre interessant gewesen, selbst die Gegner vom Swami Vishnu, die seien alle irgendwo in ihrer Persönlichkeit vorangekommen. Und das sei das Faszinierendste, das er mir über Swami Vishnu erzählen konnte, kein Mensch konnte mit Swami Vishnu zusammen sein, ohne in seiner Persönlichkeit zu wachsen. Gut, das war die Art und Weise, wie Swami Vishnu eine positive Kraft war im Leben von jedem Menschen, mit dem er zu tun hatte, im Kleinen, wie auch im Großen. Jetzt muss das bei euch nicht so sein, dass ihr auf die gleiche Weise eine positive Kraft seid, aber ihr könnt euch das vornehmen und ihr könnt darum bitten. Und im Einzelfall kann man sich vornehmen, innerlich davon auszugehen, jeder Mensch, mit dem man zu tun hat, meint es gut, mit jedem Menschen können wir verständnisvoll umgehen. Und selbst wenn man sich mal zur Wehr setzen muss, kann man trotzdem den Menschen tief verstehen.

Dies ist der 45. Beitrag zum Thema „Spirituelle Praxis“. Aus einer unbearbeiteten Mitschrift eines Sprituellen Retreats mit Sukadev Bretz im  Yoga Vidya Ashram Bad Meinberg. Mehr Informationen:

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