Mantra, Schlüssel zur inneren Öffnung

rafaela6Kilaka hat viele Bedeutungen. Es heißt auch Schlüssel, es heißt auch Unreinheit, es heißt auch Pfropfen. Und man kann sagen, Mantra ist wie ein Schlüssel, um die Tore zu öffnen, zum Höchsten zu kommen. Mantra ist wie ein Mittel, um die Pfropfen zu öffnen. Und Mantra ist eine Weise, um die Unreinheiten zu überwinden. Sanskritausdrücke sind oft sehr vielfältig und vielschichtig.

Teilnehmer: „Was ist, wenn man jetzt viele Samskaras hat aus der Vergangenheit, aus seiner frühen Kindheit, Handlungsmuster einfach. Löst man die einfach auch auf mit einem Mantra oder ist es überhaupt möglich, wenn jemand z.B. psychisch krank ist?“

Vom einfachen Standpunkt aus, ist Mantra eine gute Sache. Man merkt, dort kommt jetzt gerade diese Samskara zum Vorschein, die einem auf eine bestimmte Weise denken und fühlen lässt, man kann dann auch sagen, das ist dann wie eine Unreinheit, die da ist. Mantra ist dann wie ein Schlüssel, um dort durchzugehen. Und dann wiederholt man das Mantra und geht jenseits davon. Es gibt natürlich noch mehr dazu zu sagen. Wenn dich das von einer tieferen Warte aus interessiert, schreibe es nochmal auf einen Zettel, dann kann ich dort mehr darauf eingehen. Aber jetzt vom Standpunkt des Mantras, mit Mantra kann man sehr wohl auch da durchgehen. Wir müssen nicht unbedingt jede Samskara auflösen, um zum Höchsten zu kommen. Das ist nicht notwendig. Es kann hilfreich sein fürs Leben, andere Reiz-Reaktionsmuster aufzubauen und nicht gefangen zu sein in dem, was man vielleicht an eigenartigen Tendenzen aus der Kindheit, aus diesem Leben oder vor 326 Leben, mitbekommen hat. Aber eine Weise wäre, mit dem Mantra jenseits davon zu gehen. Und wenn es einem gelingt, mit dem Mantra jenseits von diesen Samskaras zu gehen, fällt es sogar leichter, die Samskaras zu ändern.

Dies ist der 6. Beitrag zum Thema „Spirituelle Praxis“. Aus einer unbearbeiteten Mitschrift eines Sprituellen Retreats mit Sukadev Bretz im  Yoga Vidya Ashram Bad Meinberg. Mehr Informationen:

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